Gos – Challenge 2010 in Neuenrade
Es ist vollbracht!Am 08. Mai 2010 haben mit Tobias Reinagel, Reimund Haep und Karl Gerlach drei Mitarbeiter der Netzwerk Diakonie an den Gos – Challenge 2010 in Neuenrade teilgenommen.
Schwerpunkt bei diesem Event ist das Mountanbiken, welches von verschiedenen Herausforderungen unterbrochen wird. Diese müssen von jeweils einem Mitglied des Teams bewältigt werden. Ist man am Ende wieder im Startbereich angelangt, muss noch eine Laufstrecke von 2,5 km absolviert werden, bevor es auf die Zielgerade geht.
Gestartet wird jeweils in einem dreier Team, das sich auf den insgesamt 25 km langen Parcour begibt und dabei 600 Höhenmeter überwinden muss. Nach einigen Kilometern gelangt das Team zum vierzehn Meter hohen Quittmannsturm.

Eingewiesen und gesichert von Kletterprofis hat Karl Gerlach diese Aufgabe übernommen und sich am Außengerüst des Turmes vorgearbeitet, um anschließend noch den Überhang (die Aussichtsplattform) bis zur Mitte des Geländes zu besteigen. Nach dem Abseilen ging es wieder im Team per Rad auf die längste Zwischenetappe.

Querfeldein, über Stock und Stein und etlichen Waldwegen wurde das Freibad Neuenrade angesteuert. Zuerst einmal musste das Team auf dem Bikepark direkt neben dem Freibad jeweils zwei Runden absolvieren. Das bedeutete, die Hügel hoch und runter, eine besondere Belastung für Mensch und Material.


Anschließend ging es weiter per Rad zum angrenzenden Freibad. Hier übernahm Reimund Haep die Aufgabe mit dem Kajak den Wasserparcour zu befahren. Dabei musste er insgesamt drei Runden sein Kajak um die Bojen steuern.
In der Zwischenzeit konnten sich die anderen Teammitglieder eine Auszeit gönnen.
Nachdem auch diese Aufgabe geschafft war, ging es wieder per Rad stetig bergauf zurück auf den Kohlberg. Sicherlich die anstrengensten Kilometer der gesamten Strecke. Ein stetiges Hinauf, gespickt mit kernigen Anstiegen.

Aber auch das wurde bewältigt, so dass das Team wieder im Startbereich eintraf und Tobias Reinagel die Downhill Strecke in Angriff nehmen konnte. Per Seilwinde ging es für ihn auf den Berg. Tobias wählte den Monsterroller und stürzte sich, einen abgesteckten Parcour umfahrend, zurück ins Tal.
Heil und gesund angekommen wurde im Dreierteam die jeweils dreihundert Meter lange Laufstrecke unter die Füße genommen. Jedes Teammitglied musste jeweils acht Runden absolvieren. Auch auf dieser kurzen Strecke gab es nur ein Auf und Ab mit einem kurzen, aber mörderischen Anstieg.
Als auch diese letzte Herausforderung gemeistert wurde ging es gemeinsam die letzten Meter laufend ins Ziel.
Ein schönes Event ging zu Ende. Anstrengend, auspowernd, aber auch schön und teambildend.
Einer Neuauflage in 2011 dürfte nichts im Wege stehen.
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